Nierenkrebs

Ursachen des Nierenzellkarzinoms

Nierenkrebs (Nierenzellkarzinom, Hypernephrom) ist eine Erkrankung, die in seltenen Fällen durch einen vererbten Gendefekt entsteht; viel öfter aber entsteht dieser Gendefekt im Laufe des Lebens.

Viele Patienten fragen sich: wieso bei mir, was habe ich falsch gemacht? Nichts: Natürlich gibt es – wie für die meisten Erkrankungen – Risikofaktoren wie Rauchen usw.; dennoch muss man es in erster Linie als schicksalhaft betrachten, daran zu erkranken. Durch den erwähnten Gendefekt kommt es zur Bildung von Wachstumsfaktoren, die den Prozess der Tumorentstehung anheizen.

Wer ist betroffen?

Zumeist sind Patienten ab 60 Jahren – Männer häufiger als Frauen – betroffen. In Österreich erkranken ca. 9 von 100 000 Einwohnern daran; immer öfter wird der Tumor zufällig frühzeitig, z.B. durch eine Gesunden-Untersuchung mit Nierenultraschall entdeckt. In diesen Fällen ist das Problem oftmals durch alleinige Operation beseitigt.

Bei manchen Patienten ist der Tumor zum Zeitpunkt der Diagnose schon recht groß, dann besteht trotz Operation des Tumors die Möglichkeit, dass sich Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen, zum Beispiel in der Lunge, im Knochen, in den Lymphknoten, entwickeln. In diesen Fällen muss eine medikamentöse Therapie eingeleitet werden, um das Wachstum zu stoppen.

Die Prognose des metastasierten Nierenkrebs hat sich in den letzten Jahren durch die Einführung hochwirksamer, moderner Medikamente erheblich verbessert. Ist Heilung im Metastasen-Stadium möglich? Dafür kämpfen wir!

 

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